Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung des Dienstes Wedding RSVP (erreichbar unter wedding-rsvp.de), die zwischen

Jan Lemcke
Rosentreterpromenade 14
13437 Berlin
E-Mail: kontakt@lemcke-it.de
USt-IdNr.: DE330492363

(nachfolgend „Anbieter") und dem Nutzer (nachfolgend „Kunde") geschlossen werden.

Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Diese AGB gelten sowohl für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB als auch für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

Wedding RSVP ist ein webbasierter Software-as-a-Service-Dienst (SaaS), der Paaren und Veranstaltern eine private Hochzeitswebseite bereitstellt. Der Funktionsumfang umfasst Gästeverwaltung mit persönlichen Einladungscodes, RSVP-Formulare mit individuellen Feldern, Event- und Ablaufverwaltung, Foto- und Video-Galerie sowie ein Admin-Dashboard zur Auswertung.

Die Leistung umfasst das Hosting der Webseite auf deutschen Servern sowie den laufenden Betrieb der Plattform. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird angestrebt, jedoch nicht garantiert (kein SLA). Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln und zu verändern, soweit dies dem Kunden zumutbar ist.

Es besteht kein Anspruch auf eine eigene Domain. Die Webseite ist unter einem Pfad von wedding-rsvp.de erreichbar.

§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter nach Anfrage des Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung per E-Mail sendet. Die Bereitstellung des Zugangs erfolgt nach vollständigem Zahlungseingang. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 4 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag wird in zwei Varianten angeboten: Der Monatsplan hat eine Laufzeit von einem Monat, der Jahresplan eine Laufzeit von zwölf Monaten. Beide Vertragsarten verlängern sich nicht automatisch. Der Anbieter informiert den Kunden ca. 14 Tage vor Ablauf per E-Mail und bietet eine Verlängerung an.

Der Kunde kann den Vertrag jederzeit ordentlich zum Ende der vereinbarten Laufzeit kündigen. Eine Kündigung per E-Mail an kontakt@lemcke-it.de genügt.

Der Anbieter kann den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen, insbesondere bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen, Nutzung des Dienstes für rechtswidrige Zwecke oder Verstoß gegen diese AGB.

Nach Vertragsende wird der Zugang deaktiviert. Alle Daten des Kunden (Gästelisten, RSVP-Antworten, Mediendateien) werden nach einer Frist von 30 Tagen nach Vertragsende unwiderruflich gelöscht. Eine Sicherung durch den Kunden ist zuvor eigenverantwortlich vorzunehmen (CSV-Export, ZIP-Download der Galerie).

§ 5 Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen Preise:

PlanPreis
Monatsplan5,00 € brutto/Monat (inkl. 19 % MwSt.)
Jahresplan49,99 € brutto/Jahr (inkl. 19 % MwSt.)

Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Überweisung auf das vom Anbieter mitgeteilte Bankkonto. Der Anbieter stellt nach Vertragsschluss eine Rechnung per E-Mail aus. Die Zahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum fällig. Der Zugang wird erst nach vollständigem Zahlungseingang eingerichtet.

Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu sperren, bis der ausstehende Betrag vollständig beglichen ist. Der Anbieter behält sich vor, Preise für zukünftige Vertragslaufzeiten anzupassen; bestehende, bereits bezahlte Laufzeiten sind davon nicht betroffen.

§ 6 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags (Einrichtung des Zugangs) auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und der Kunde bestätigt hat, dass er mit dem Beginn der Ausführung einverstanden ist und zur Kenntnis nimmt, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert. Die entsprechende Einwilligung wird im Rahmen der Beauftragung eingeholt.

§ 7 Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Er ist für alle über seinen Zugang eingegebenen Inhalte verantwortlich und stellt sicher, dass keine rechtswidrigen Inhalte hochgeladen werden. Der Kunde ist verpflichtet, vor Vertragsende eine eigene Sicherung seiner Daten vorzunehmen. Darüber hinaus stellt der Kunde sicher, dass er für die Verarbeitung der Gästedaten die erforderliche Rechtsgrundlage nach DSGVO besitzt.

§ 8 Nutzungsrechte

Der Anbieter gewährt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes für den vereinbarten Zweck. Eine Weitergabe der Zugangsdaten oder eine Unterlizenzierung an Dritte ist nicht gestattet.

§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und der eingeladenen Gäste gemäß seiner Datenschutzerklärung. Da der Anbieter im Auftrag des Kunden Gästedaten verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab. Dieser wird dem Kunden mit der Auftragsbestätigung übermittelt.

§ 10 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

Im Übrigen haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar der Höhe nach begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden sowie auf den vom Kunden bezahlten Betrag der laufenden Vertragslaufzeit.

Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste infolge unterlassener Datensicherung durch den Kunden, für Ausfälle durch Drittanbieter sowie für Schäden durch unbefugten Zugriff bei nicht hinreichend geschützten Zugangsdaten.

§ 11 Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Der Kunde wird über Änderungen per E-Mail mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung des Schweigens wird in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Berlin, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist; gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.